Projekt

Bericht des Architekten
Auf dem idyllisch gelegenen Stück Land zwischen dem Schloss St. Andreas in Cham und dem wunderschönen Bauernhaus mit Baujahr 1903  wird ein neues Gebäude mit 14 Wohnungen realisiert.
Das Bauernhaus, ein kleiner dazugehöriger Pavillon und der Neubau bilden zusammen ein harmonisches Hofensemble im Landhausstil.
Die drei Volumen liegen in einer herrlichen Gartenanlage, der bestehende Baumbestand wird bewusst mit neuen Pflanzungen ergänzt.

Die Erschliessung per Auto erfolgt im Nordwesten der Parzelle über eine Tiefgarage oder über die Besucher-parkplätze im Nordosten gegen die Adelheid-Pagestrasse hin.

Vorbei an einem gedeckten Fahrrad- und Kinderwagenunterstand gelangt man über einen attraktiven Aussenraum zu den beiden Hauseingängen. Die zwei natürlich belichteten Treppenhäuser erschliessen je sieben Wohnungen auf vier Geschossen.
Im Erdgeschoss befindet sich im Nordwesten ein Gemeinschaftsraum. Dieser ist für alle 14 Wohnungen nutzbar.

Die räumliche Konzeption der Grundrisse basiert auf durchgehenden Wohnungen. Es entsteht eine mittlere Zone mit Nebenräumen wie Nasszellen und Reduits, die Zimmereinheiten sind gegen Nordwesten hin angeordnet und der Wohn - Essbereich mit den verglasten Loggien ist gegen Südosten orientiert. Die Loggia ist durch die faltbare 2-fach Verglasung je nach Jahreszeit als Aussenraum, oder als zusätzliches Zimmer vielseitig nutzbar. Die Wohnungen sind schwellenfrei und so für jede Altersgruppe gut nutzbar.

Im Erdgeschoss werden drei 3 1/2 Zimmerwohnungen angeboten sowie zusätzlich ein 2 1/2 Zimmer Appartement. Die Wohnungen im Erdgeschoss können neben den Loggien zusätzlich je einen privaten Gartenanteil nutzen. In den beiden Normalgeschossen entstehen fünf 3 1/2 Zimmer Wohnungen und je eine 4 1/2 Zimmer-wohnung.
Das vielseitige Wohnungsangebot wird durch eine sehr grosszügige 5 1/2 Zimmer Maisonettewohnung abgerundet, welche bis unter das Schrägdach reicht.

Die beiden Attikawohnungen – eine 3 1/2 und eine 5 1/2 Zimmerwohnung – erhalten ihren Aussenraumbezug mit seitlichen, grosszügigen Loggien.

Die architektonische Gestaltung der Fassade basiert auf der Idee eines bäuerlichen Hofensembles. Vertikale Holzlamellen mit einem flach geneigten Satteldach interpretieren, in moderner Sprache, den Landhausstil.

Gegen Südosten lockern die grosszügigen Öffnungen der Loggien die Fassade auf, gegen Nordwesten hin prägen malerisch verteilte Fensteröffnungen und die durch Holzlamellen strukturierte Treppenhausbelichtung das Fassadenbild.

Durch die Lage und Ausrichtung des Baukörpers wird auf die Landschaft bestmöglich Rücksicht genommen.
Es entsteht ein grosszügiger und zusammenhängender Grünbereich entlang der Seestrasse, welcher in die Vorgarten- und Vorplatzgestaltung des Bauernhauses übergeht.
Die grossen Bäume entlang der Seestrasse und der Adelheid - Pagestrasse bleiben grossenteils erhalten oder werden ersetzt. Im Westen, gegen den Zugersee, entsteht ein neuer Obstgarten mit Kirsch-, Apfel-, Birnen- und Quittenbäumen.

Aufenthalts- und Spielbereiche sind locker im begehbaren Aussenraum angeordnet und lassen Platz für individuelle Nutzungen und Bedürfnisse.

Zug, 21.11.2014
Axess Architekten AG

Sibylle Kost

Vermarktung & Verkauf: Peikert Immobilien AG | Baarerstrasse 8 | 6301 Zug

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